Nachdem wir einen richtig angenehmen Nachmittag auf der Insel verbracht haben, hatte ich etwas Stress noch rechtzeitig meinen Bus nach Whangarei zu kriegen, um mir ein Auto anzuschauen (und evt zu kaufen).
Doch - wie so oft - habe ich es noch irgendwie in letzter Minute geschafft den Bus zu erreichen.
Die gesamte Fahrt nach Whangarei war sehr eindrucksvoll. Endlich mal wieder auf der Strasse sein! Ich hatte auch noch das Glueck den “VIP” Platz ganz vorne belegen zu koennen. Mit ein bisschen Pink Floyd und Clueso habe ich dann die gesamte Fahrt “aufmerksam” genossen (ich war auch etwas hyperaktiv von zwei grossen Cappuccinos).
Die Landschaft war sehr abwechslungsreich, aber doch durchgehend umwerfend. Am Anfang der Strecke sind wir relativ nah an der Kueste gefahren, doch nach etwa 100 km kamen wir durch eine gebirgige Strecke. Dem folgte ein Abstieg, der von beeindruckenden Ausblicken auf die Kueste geschmueckt wurde.
Ueberall wachsen wilde Blumen. Alles ist gruen. Und es gibt auch ordentlich Sonne! Neuseeland scheint das “bessere” Deutschland zu sein!
Eines ist klar: bereits nach dieser Fahrt konnte ich zweifellos sehen, dass Neuseeland landschaftlich Australien BEI WEITEM uebertrumpft!
Ich muss noch anmerken, dass der Busfahrer mir waehrend der Fahrt ziemlich leid getan hat, denn meine Fuesse waren etwa 20 cm von seinem Gesicht entfernt und durch die anstrengenden Maersche (und durch das zu faul sein zu waschen …) hat er mit Sicherheit deren nicht ganz so angenehmen Duft wahrnehmen koennen!
Gegen Daemmerungs bin ich in Whangarei angekommen und wurde dort von der Frau, Deb, die mir ihr Auto verkaufen wollte, empfangen und zum Hostel gebracht.
Das dortige Hostel war das kleinste, welches ich bisher genutzt habe. Es hat zwei Raueme mit je 4 Betten (das YHA City Auckland hat vergleichsweise 7 Stockwerke und ein paar hundert Betten).