Gestern morgen als wir unsere morgendliche Reinigung im Meer vornehmen wollte, ist uns aufgefallen, dass wir unsere Badehosen entweder verloren haben oder dass diese geklaut wurden sind.
Seit dem baden wir in unseren Unterhosen. Was auch gleich den Vorteil hat, dass man Geld für die Waschmaschine spart.
Am Mittag sind wir noch ein bisschen durch die Läden von Whakatane gezogen und haben uns über die örtlichen Sehenswürdigkeiten informiert.
Heute Morgen sind wir nun zu einem angeblich naheliegenden Wald aufgebrochen.
Tim meinte, dass er etwa 10 km von Whakatane entfernt ist. Wir sind dann aber doch über 150 KM gefahren.
Gegen 4 Uhr Nachmittags sind wir an dem Parkplatz angekommen. Wir mussten etwa 2 Stunden auf einer einspurigen Split-Straße fahren.
Der Wald “Whirinaki Forest” liegt im relativ bekannten Te Urewera National Park. Es handelt sich bei dieser Gegend um eine der abgelegensten der Nordinsel. Die Natur ist fast unberührt (mal von der kleinen Straße abgesehen).
Wir haben dann beschlossen einen etwa 4-stündigen Pfad durch den Wald zu folgen, der entlang eines Canyons läuft und zum Ende hin einen Wasserfall kreuzt.
Der Wasserfall am Ende der Schleife war sehr unspektakulaer, aber wir waren trotzdem sehr froh uns die Zeit fuer den langen Pfad genommen zu haben, denn der Weg ist das Ziel und in diesem Fall war der Weg von sehr beeindruckenden und wechselreichen Waldlandschaften geziert.
Zurueck am Auto angekommen, haben wir beschlossen noch einen kurzen 30 Minuten Pfad zu einem anderen Wasserfall zu laufen.
Dieser hat sich auf jeden Fall total gelohnt, denn der Wasserfall war zwar klein, aber durch seine stufige Natur trotzdem sehr schoen zu fotographieren.
Hier gibt es weitere Fotos von unserer Wald-Tour.
Mit der Daemmerung haben wir uns dann auf den Weg zurueck zur Hauptstrasse gemacht und uns im Schneckentempo auf der schmalen Gravel-Road durchgekaempft.
Von der Hauptstrasse aus wollten wir dann weiter suedlich fahren und dann eine art U-Form fahren, um wieder zur Nordkueste zu kommen und unsere eigentliche Hauptroute fortzusetzen.
Leider wurde aus der Hauptstrasse bzw. Autobahn nach kurzer Zeit ebenfalls eine Schotter-Strasse.
Durch die Dunkelheit hatte ich beim Fahren auch eine Menge mit Tierchen zu tun.
Auf der Strasse haben wir folgende Tierchen unter anderem getroffen:
- Hasen
- Igel
- Possum
- Ratten
- Eichhoernchen
- Kuehe
- Schafe
- Pferde
Ertaunlicherweise haben wir kein einziges Tier in dieser Nacht mit dem Auto erwischt.
Fuer uns war es relativ gefaehrlich als Kuehe in einer scharfen Kurve die Strasse blockiert haben, aber wegen dem schlechten Strassenzustand waren wir sowieso sehr langsam unterwegs und konnten deshalb noch rechtzeitig bremsen.
Gegen etwa 4 Uhr Morgens haben wir dann am Lake Waikaremoana in einem Parkplatz uebernachtet.
Die Aussertemperatur belief sich mit etwa 3 Grad ungewoehnlich niedrig und besonders der Wind trug dazu bei, dass es einem noch kuehler vor kam.