Unser Tag begann heute relativ spaet, da wir erst mal etwas Schlaf nachholen mussten. Dann haben wir entdeckt, dass selbst am Arsch von Neuseeland noch ein Visitor-Information-Center ist. Dieses haben wir dann auch gleich aufgesucht und uns Informationen zu den nahegeliegenen Sehenswuerdigenkeiten geben lassen.
Das erste was ich nun sagen muss, ist, dass dies nicht ein durchschnittliches Info-Center war, denn das Maedchen da drin hat uns ziemlich umgehauen.
Wir waren kurz davor ein Foto von ihr zu machen. Schade, dass wir es nicht getan haben, denn dann koenntet ihr jetzt verstehen, wieso ich sie sogar in diesem Blog erwaehne!
Nachdem wir dann aus unsere Ohnmacht erwacht sind, haben wir die Sehenswuerdigen in Angriff genommen. Diese waren allesamt Wasserfaelle.
Begonnen haben wir mit den etwa 500 Meter entfernten Aniwaniwa-Falls.
Aber die Papakorito-Falls waren eindeutig das Highlight. Ich bin dann waehrend Tim seiner Fotographiersucht freien Lauf gelassen hat schon mal weiter erkunden gegangen und anschliessend ins ueberraschend seeeehr kalte Wasser gegangen. Sagen wir mal so: die Wassertemperatur war schrumpfend kalt.
Anschliessend habe ich ein ziemlich komisches Insekt in meinem Schuh gefunden. Vielleicht kann ja einer von euch aufmerksamen Blog-Lesern uns erklaeren, was das fuer ein Insektchen war (bitte Kommentar schreiben).
Wir sind dann weiter gen sueden gefahren und haben anschliessend eine kleine Abkuerzung ueber eine weitere Schotterstrasse genommen, die durch den Mini-Ort Ohuka gefuehrt hat.
Diese Abkuerzung hat sich zwar auf Grund des Strassenzustands eher als Verlaengerung herausgestellt, jedoch war sie trotzdem fahrenswert, denn die Landschaft war sehr verlassen und spannend.
Wir konnten sogar einige Adler beim Jagen beobachten. Einer der Adler hatte einen Hasen mitten auf der Strasse erledigt und war dabei sein Mittagessen zu geniessen.
Kurz bevor wir auf die Hauptstrasse nach Gisborne gestossen sind, haben wir noch einen weiteren Wasserfall entdeckt.
Dieser war zwar ziemlich gigantisch, aber leider so abgezauent, dass man keine wirklich gute Perspektive fuer Fotos hatte.
Auf dem weiteren Weg nach Gisborne hat dann ploetzlich die Motor-Ueberhitzungs-Warnung angefangen wie verrueckt zu blinken.
Ich hab dann das Auto erst mal am Strassenrand geparkt und wir haben ein bisschen gewartet, damit der Motor kuehler wird.
Da wir ziemlich immun gegen jede Art von Stress sind, haben wir beschlossen erst mal Pfannkuchen auf der Motorhaube zu machen und dann weiterzufahren. Falls das Auto dann ueberhitzt und der Motor im Arsch ist, haben wir beschlossen einfach ein neues zu kaufen (sind ja schliesslich nur 250 Euro pP).
Jedenfalls war die Warnung selbst nach 2 Stunden noch an. Obwohl die Motor-Temperatur-Anzeige sehr niedrig war.
Es hat sich dann in einer ausgiebigen Untersuchung von uns herausgestellt, dass es sich scheinbar um einen Wackelkontakt handelt. Also mal wieder: no worries und weiter gehts!
Um etwa 20 Uhr sind wir dann in Gisborne angekommen, aber gleich weiter wieder Richtung Norden zu Opotiki gefahren.